Herz gegen Kopf
So schnell kann es gehen, plötzlich ist man erwachsen und trifft vernünftige, vorausschauende Entscheidungen, obwohl einem sein Herz was ganz anderes sagt.
Ich arbeite jetzt seit bald 2 Monaten. Nicht, dass es schlecht wäre. Es ist meistens ganz nett, und nicht mal uninteressant. So wie Tier-Dokus: manchmal bleibt man dran hängen, weil das Balzritual der Leuchtkalmare gerade so faszinierend ist, aber 5 Minuten danach hat man es wieder vergessen, und im Großen und Ganzen hätte man auch drauf verzichten können. Ob ich meine Arbeit gut mache, ist mir egal, und wenn ich durch die Tür bin, vergesse ich sofort, was dahinter vorgefallen ist.
Es wäre so vernünftig, das mit dem Job durchzuziehen! Man hätte tausend Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln, die Stellensituation ist toll und wird nur immer besser.
Andererseits gibt es da meinen Traumjob, einen mit null Zukunftsperspektive und grauenhafter Stellenlage. Ich hätte die besten Vorraussetzungen, um in den Job reinzukommen, aber dann wäre ich beruflich bestenfalls in einer Sackgasse und vielleicht in ein paar Jahren arbeitlos.
Erst mal bin ich vernünftig. Und mittelmäßig gut, mittelmäßig zufrieden und mittelmäßig gelangweilt.
Mal gucken, wie lange es anhält.
Standet ihr auch schon mal vor einer Entscheidung Herz vs. Kopf? Wie habt ihr euch entschieden?
Ich arbeite jetzt seit bald 2 Monaten. Nicht, dass es schlecht wäre. Es ist meistens ganz nett, und nicht mal uninteressant. So wie Tier-Dokus: manchmal bleibt man dran hängen, weil das Balzritual der Leuchtkalmare gerade so faszinierend ist, aber 5 Minuten danach hat man es wieder vergessen, und im Großen und Ganzen hätte man auch drauf verzichten können. Ob ich meine Arbeit gut mache, ist mir egal, und wenn ich durch die Tür bin, vergesse ich sofort, was dahinter vorgefallen ist.
Es wäre so vernünftig, das mit dem Job durchzuziehen! Man hätte tausend Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln, die Stellensituation ist toll und wird nur immer besser.
Andererseits gibt es da meinen Traumjob, einen mit null Zukunftsperspektive und grauenhafter Stellenlage. Ich hätte die besten Vorraussetzungen, um in den Job reinzukommen, aber dann wäre ich beruflich bestenfalls in einer Sackgasse und vielleicht in ein paar Jahren arbeitlos.
Erst mal bin ich vernünftig. Und mittelmäßig gut, mittelmäßig zufrieden und mittelmäßig gelangweilt.
Mal gucken, wie lange es anhält.
Standet ihr auch schon mal vor einer Entscheidung Herz vs. Kopf? Wie habt ihr euch entschieden?
rotkaeppchen - 23. Jul, 19:58
wolfsbarth (anonym) - 29. Jul, 16:36
jeden tag
Ich entscheide jeden Tag fürs Herz und gegen den Kopf:
Schreib ich den Bürokratiekram noch, wie es vernünftig wäre, oder geh ich nach Hause und geniesse den Feierabend, da ich eh schon wieder 1,5h über der Zeit schufte?
;)
Bisher allerdings waren es vor allem die Bauchentscheidungen, die nahezu immer ideal ausgefallen sind. Ich vertraue also weitgehend meinen Intuitionen.
Schreib ich den Bürokratiekram noch, wie es vernünftig wäre, oder geh ich nach Hause und geniesse den Feierabend, da ich eh schon wieder 1,5h über der Zeit schufte?
;)
Bisher allerdings waren es vor allem die Bauchentscheidungen, die nahezu immer ideal ausgefallen sind. Ich vertraue also weitgehend meinen Intuitionen.


Gegen einen Abschluss dessen Sinn zwar gerne angezweifelt wird, aber dennoch vorhanden ist, für einen, an dessen Sinn ich selbst zweifle.
War es schwer? Lange nachgedacht, oder einem Impuls nachgegeben?
Letztes Mal habe ich mich auch für Herz entschieden und es hat sich als goldrichtig herausgestellt. :-)