Dienstag, 11. September 2007

Berufung

Ärzte sind gesellschaftlich doch bloß deswegen so angesehen, damit sich dadurch in jeder Generation wieder ein paar narzisstische Jugendliche finden, die sich einbilden, Medizin zu studieren wäre ihre persönliche Berufung und Erfüllung. Weil dann endlich wirklich jeder mitkriegt, dass sie was ganz besonderes sind.

Ehrlich, sonst würde sich kein Mensch finden, der sich überreden lässt, sechs Jahre seiner Jugend darauf verschwenden, diesen deprimierenden, ekelerregenden Beruf zu lernen. Kein Mensch.

Die Welt wäre voller glücklicher, kranker Zahnärzte.

(Diese Mitteilung wurde Ihnen präsentiert von unseren Partnern Hammerexamen, IMPP, Zukunftsangst, und vor allem DermIS.)
honigsaum - 12. Sep, 08:22

Zu spät! Jetzt hast du ja schon die ganze Tortur ausgehalten.

rotkaeppchen - 12. Sep, 09:21

Tortur? Bis jetzt war es doch noch lustig!
Inferno (anonym) - 12. Sep, 17:32

schließt diese these die motivation deiner persönlichen karrierewahl ebenfalls ein? ;)

rotkaeppchen - 12. Sep, 19:02

Natürlich. Sonst wär ich ja ganz schön dämlich, nicht was Schönes zu studieren.
wolfsbarth (anonym) - 13. Sep, 08:34

these 2

Der wichtigste und für viele erste Intelligenztest ist die Wahl des Studiengangs.
Wer Medizin wählt, hat verloren.

;)

Peter (anonym) - 18. Sep, 12:22

Mediziner Parties

Also als Nichtmediziner kann ich ja eigentlich nicht mitreden aber ich kenne da viel und denke das ich da ein wenig einblick habe. Mir wäre das Studium ja viel zu ansträngend aber es gibt doch da auch die guten Seiten. Ich finde die Mediziner-Partys sind doch immer richtig gut. Naja, obwohl da kann man ja auch so hin gehen. Meiner Meinung nach sind Medizinstudenten selber schuld =) aber andererseits muss ich zugeben das ich im vergleich zu allen anderen Studienrichtungen mit Medizinerinnen am besten klar komme. Weiß nicht woran das liegt. Vielleicht weil die mich dauernd untersuchen wollen. hehehehe
Horatio (anonym) - 3. Okt, 17:31

*g* Du hast ja so recht...

Gibt es im Netz eigentlich Selbsthilfe-Foren für frustrierte Mediziner?

rotkaeppchen - 3. Okt, 22:59

Witzigerweise hört man in Medizinerforen im Netz ja fast nichts anderes als "oh Gott ich hasse diesen Scheißjob/-studium/-prüfung/-patient/-krankheit" oder aber "ich will unbedingt Medizin studieren auch wenn ich 8 Jahre warten und 5000 Euro Anwaltskosten bezahlen muss, weil es mein Traum ist und meine Berufung und überhaupt perfekt zu all meinen Begabungen und Interessen passt. Ihr glaubt das jetzt vielleicht nicht, aber ich bin anders!"

Und was frustriert dich gerade? Prüfung? :-)

Ich hasse die Lebenden

Warning! Unexpected singularities in the Hessian matrix are encountered.

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